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Dynamo Dresden: Stamm bedauert Heidenheims Pokal-Aus

Dynamo Dresden Trainer Thomas Stamm gegen Westfalia Rhynern.
(Bild: Bernd Thissen/dpa | Paul Scholze)
Von: 1953 Update
Dynamo Dresden steht nach dem 6:0 gegen Westfalia Rhynern in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Vor dem Duell mit Heidenheim spricht Thomas Stamm über das überraschende Pokal-Aus des kommenden Gegners.

Dynamo schreibt DFB-Pokal-Geschichte: 6:0 gegen Rhynern

Dynamo Dresden hat die erste Runde des DFB-Pokals souverän überstanden. Beim Regionalligisten Westfalia Rhynern setzte sich die Mannschaft von Thomas Stamm am Sonntag deutlich mit 6:0 (5:0) durch. Damit feierte die SGD den höchsten Sieg ihrer Vereinsgeschichte im DFB-Pokal.

Bisher hatte ein 5:0 gegen den Suhler SV aus der Saison 1991/92 den Rekord gehalten. Diesen verbesserte Dynamo nun eindrucksvoll.

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Dynamo Dresden macht schon vor der Pause alles klar

Von Beginn an ließ Dynamo Dresden keine Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Bereits in der 8. Minute brachte Jonas Sterner die SGD per Kopf mit 1:0 in Führung.

Neun Minuten später legte Dynamo nach. Nach Vorarbeit von Kaan Inanoglu traf Niklas Hauptmann in der 17. Minute zum 2:0.

Dresden blieb weiter dominant und erhöhte noch vor der Pause auf 5:0. In der 30. Minute köpfte Vincent Vermeij eine Flanke von Ben Bobzien zum dritten Treffer ein. Nur vier Minuten später war Bobzien selbst zur Stelle und stellte auf 4:0.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte schließlich Kaan Inanoglu für den 5:0-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel nahm Dynamo etwas Tempo heraus, blieb aber jederzeit Herr der Lage. In der 54. Minute setzte Robert Wagner den Schlusspunkt und erzielte das 6:0.

Stamm lobt Auftritt seiner Mannschaft

Nach der Partie zeigte sich Thomas Stamm zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Wir sind glücklich, dass wir eine Runde weiter sind. Ich glaube, über die ganzen 90 Minuten gesehen, sehr, sehr wenig zugelassen. Deshalb jetzt nicht nur wegen der Höhe des Resultats, sondern glaube ich auch mit der Art und Weise einfach verdient. Sehr wichtig, wie wir heute auch offensiv über Standardsituationen unsere Tore gemacht haben.“

Gleichzeitig hatte der Dynamo-Coach großen Respekt vor dem Gegner. Rhynern habe in den vergangenen Wochen gezeigt, dass die Mannschaft durchaus für Überraschungen sorgen könne.

„Ich glaube, das hilft in so einem Spiel und ja, haben Respekt gehabt, weil wir gesehen haben, die letzten Wochen muss man schon sagen, Wochen, wie es Rhynern einfach richtig, richtig gut macht. Habe das auch direkt nach dem Spiel weitergegeben. Macht Spaß, die Spiele zu schauen, sehr hohe Intensität gegen den Ball, sehr mutig mit dem Ball“, erklärte Stamm.

Nach der komfortablen Führung habe seine Mannschaft in der zweiten Hälfte bewusst nicht mehr vollständig aufs Gaspedal gedrückt. „Natürlich dann in der zweiten Halbzeit jetzt nicht noch mal voll aufs Gaspedal gedrückt, weil wir einfach auch mit Sonntag, Samstag wieder einen eher kürzeren Rhythmus haben. Sehr souverän zu Ende gespielt“, so der Trainer.

Jetzt wartet Heidenheim

Viel Zeit zum Feiern bleibt Dynamo allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Spiel an. Dann geht es zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim.

Der kommende Gegner erlebte seinerseits eine Pokal-Blamage. Heidenheim unterlag überraschend mit 5:2 beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II und ist damit bereits aus dem DFB-Pokal ausgeschieden.

Für Stamm ist das Ausscheiden des Gegners allerdings ein Nachteil für Dynamo. „Mir wäre lieber gewesen, sie kommen weiter, weil man eine andere Trainingsintensität diese Woche sowie Art und Weise, wie sie auf uns treffen, erwarten kann“, sagte der SGD-Coach.

Stamm wünscht sich Heimspiel

Gegen wen Dynamo Dresden im DFB-Pokal wieder gefordert ist, entscheidet sich am 6. September. Dann wird die zweite Runde ausgelost.

Einen konkreten Wunsch hat Stamm bereits: „Heimspiel, Sie sagen es.“

Und weiter: „Alles andere ist völlig egal. Es gibt keine Wünsche. Am Ende wollen wir die nächste Runde auch überstehen.“

Dabei sei es völlig unerheblich, welcher Gegner der SGD zugelost wird. „Es kann ein Gegner sein, der vielleicht unterklassig ist, es kann ein Gegner sein, der vielleicht aus der Bundesliga oder der gleichen Liga ist. Heimspiel wäre schön, alles andere schauen wir dann“, sagte Stamm nach der Partie gegenüber dem MDR.

Ob Dynamo tatsächlich vor heimischer Kulisse antreten darf, hängt auch von der Reihenfolge der Auslosung ab. Wie bereits in der ersten Runde gibt es auch für die zweite Runde einen Profi- und einen Amateurtopf. Solange sich noch Mannschaften im Amateurtopf befinden, wird zwischen beiden Töpfen gelost. Sind alle Amateurvereine gezogen, werden die weiteren Begegnungen ausschließlich aus dem Profitopf bestimmt.

(PS)

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