Zwei Jahre nach einem umfangreichen Fund aus der Bronzezeit hat Sachsen seinen neuesten archäologischen Schatz als Rarität präsentiert. Die 3.000 Jahre alten Stücke - insgesamt 16 Kilogramm Schmuck, Waffen und Geräte - wurden aus dem Boden eines Ackers in Klein Neundorf bei Görlitz geborgen und sollen nach ihrer wissenschaftlichen Untersuchung später restauriert und für die Ausstellung vorbereitet werden.
Ministerpräsident spricht von spektakulärem Fund
«Wir haben es hier mit einem wahrlich spektakulären Fund zu tun. Es ist ein großes Glück, dass diese Schätze aus der fernen Vergangenheit entdeckt worden sind», erklärte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Er sei auch deshalb gerührt, weil ihn das an seine Kindheit erinnere. Als Schüler sei er in Görlitz oft im Museum gewesen, wo man den Kindern archäologische Stücke erklärt habe. Das habe ihm eine Welt eröffnet.