Forscher der TU Dresden arbeiten an «sensiblen» Robotern, die später beispielsweise empfindliche Früchte ernten, in schwierigem Geländer agieren oder Aufgaben in der Pflege übernehmen können. Ein entsprechendes Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit zwei Millionen Euro gefördert, wie die Universität am Donnerstag mitteilte. In den nächsten sechs Jahren werde man damit an flexiblen Materialien, Fertigungsverfahren und komplexen bionischen Robotersystemen arbeiten.
Laut TU werden konventionelle Roboter aus steifen Komponenten auf der Basis von Halbleiter-Technologien gebaut und können bereits komplexe Bewegungen oder Prozesse realisieren. Es steige aber der Bedarf nach mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. «Flexible Robotersysteme werden vollkommen neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen, die uns heute noch undenkbar erscheinen», betonte Ernst-Friedrich Markus Henke, Gruppenleiter an der Professur für Mikrosysteme. Bei dem Projekt arbeiten die Dresdner mit Kollegen aus Neuseeland zusammen.