An dem im Aufbau befindlichen Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) in Görlitz sprechen renommierte Fachwissenschaftler in der nächsten Woche über den Aufbau des weltgrößten Radioteleskops. Zu der internationalen Konferenz werden 550 Forscher erwartet, sagte Mitorganisator Stefan Wagner, Astrophysik-Professor an der Universität Heidelberg.
Deutschland ist eines von zwölf an dem internationalen Projekt beteiligten Ländern. «Das ist die wichtigste Veranstaltung für Radioastronomen weltweit», sagte Günther Hasinger, designierter DZA-Gründungsdirektor. «Hier im Herzen Europas wird die Zukunft des größten Teleskopenverbundes entschieden, das Menschen jemals gebaut haben.»
Das DAZ wird die Teleskope in Südafrika und Australien betreiben und direkt steuern. «Es wird einen Kontrollraum dafür geben», sagte Wagner. Im Testbetrieb funktioniere das schon und werde der Konferenz vorgestellt.