Die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg soll eine Mahnung auch für künftige Generationen bleiben. Wenige Stunden vor dem offiziellen Gedenken an die Bombardierung der Elbestadt am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach mahnten Politiker eine historisch korrekte Bewertung der Ereignisse an. Zugleich forderten sie dazu auf, alle Opfer des Krieges und der NS-Schreckensherrschaft in die Erinnerung einzubeziehen.
Köpping: Geschichte nicht verkürzen und instrumentalisieren
«Das Gedenken am 13. Februar ist untrennbar mit der Verantwortung verbunden, Geschichte nicht zu verkürzen oder zu instrumentalisieren. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, das Verständnis für die Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus wachzuhalten und entschieden für eine demokratische Gesellschaft der gelebten Menschenrechte einzutreten», erklärte Sozialministerin Petra Köpping (SPD).
«Wir sind auch gefordert, aufzustehen, wenn die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert, wenn Minderheiten ausgegrenzt, wenn Täter- und Opferrollen vertauscht und wenn antidemokratische und menschenfeindliche Einstellungen im gesellschaftlichen Diskurs salonfähig werden», betonte Köpping.