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20 Millionen Euro für Forschung zu Rohstoffen

20 Millionen Euro für Forschung zu Rohstoffen
Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie wird bei mehreren Forschungsprojekten zur Rohstoffversorgung vom Bund gefördert (Archivbild). / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
Der Hunger nach Rohstoffen ist auch in Deutschland groß. Da man nur über begrenzte Ressourcen verfügt, wird viel Geld in die Forschung gesteckt.

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) will mit mehreren Forschungsprojekten einen Beitrag zur sicheren Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen leisten. Der Bund fördert die daran beteiligten Forscherteams in den nächsten drei bis fünf Jahren mit knapp 20 Millionen Euro, teilte das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR mit.

Gold aus polymetallischen Erzen

Ein Vorhaben soll digitale Technologien entwickeln, mit denen geologische Informationen und Daten aus dem Altbergbau schnell und präzise erfasst und für die Erkundung von Lagerstätten nutzbar gemacht werden. Bei einem anderen Projekt geht es um die Gewinnung von Gold und strategischen Metallen aus polymetallischen Erzen. 

«Die Sicherstellung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung stellt Deutschland vor wachsende Herausforderungen. Dies trifft insbesondere auf metallische Technologierohstoffe zu, deren Bedarf nur durch primäre, im Bergbau gewonnene Rohstoffe zu decken ist», hieß es.

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Bestimmte Rohstoffe sind knapp 

Ob E-Autos, Solaranlagen oder Smartphones – viele Technologien, die den Alltag prägen, könnten ohne bestimmte Rohstoffe gar nicht produziert werden, teilte das HZDR mit. Doch viele dieser Materialien seien knapp, ihre Förderung problematisch und ihre Versorgung unsicher. Um Versorgungsrisiken zu minimieren und Souveränität zu stärken, habe die EU den Critical Raw Materials Act verabschiedet.

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