Die Wasserversorgung aus sächsischen Talsperren ist trotz Trockenheit auch in diesem Jahr gesichert. Momentan sind die meisten Anlagen gut gefüllt. «Wir gehen allerdings davon aus, dass bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen die Füllstände in den Sommermonaten weiter abnehmen werden», sagte Karin Schöne, Sprecherin der Landestalsperrenverwaltung, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Wir befinden uns in Sachsen nunmehr im dritten Trockenjahr. Das heißt, sowohl Niederschläge als auch Zuflüsse zu den Talsperren liegen zum Teil deutlich unter den jeweiligen langjährigen Monatsmittelwerten.»
Während sich im Winter 2018/2019 die Talsperren infolge der Niederschläge praktisch vollständig füllen konnten, sei man in diesem Jahr wegen des nahezu «ausgefallenen» Winters bereits mit einem deutlichen Wasserdefizit ins Jahr gestartet. «Erst durch den niederschlagsreichen Monat Februar konnten sich die meisten Trinkwassertalsperren weitgehend füllen», erklärte Schöne. Seitdem seien die Stände der Zuflüsse zu den Talsperren aber niedrig.