Die Beschäftigten von Volkswagen sagen dem Management in Wolfsburg den Kampf an. Alles, was dem Vorstand bisher zur Lösung der Probleme einfalle, seien Werkschließungen, Massenentlassungen und Tarifeinschnitte, kritisierte der Gesamtbetriebsratschef von Volkswagen Sachsen, Uwe Kunstmann. Wenn sich das nicht ändere, würden die Beschäftigten spätestens am 1. Dezember bundesweit vor die Werkstore ziehen und den Konzern lahmlegen. Dem Unternehmen stehe ein «heißer Winter» bevor.
Nach Betriebsratsangaben wurden am Montag die Beschäftigten an allen deutschen Standorten über die aktuellen Pläne des Unternehmens informiert - so auch in Zwickau, Chemnitz und Dresden. In Zwickau schätzte der Betriebsrat die Beteiligung auf mehr als 6.000 Mitarbeiter. Sie zogen mit Trillerpfeifen, Rasseln und roten Weckern ans Werkstor und machten ihrem Unmut Luft.