Die Spargelhöfe in Sachsen und Sachsen-Anhalt rechnen zu Ostern mit ersten kleineren Erntemengen. Die zuletzt etwas kälteren Tage hätten das Wachstum des Edelgemüses ausgebremst, sagte ein Sprecher des Verbandes der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer (Vosba). Entscheidend für die Erträge sei aber das Wetter der nächsten Wochen. Für eine Prognose sei es daher zu früh.
Wie der Sprecher weiter erklärte, rechnet er mit einer guten Erntemenge und -qualität. Da der Spargel im vergangenen Jahr in weiten Teilen der Anbaugebiete aus der Ernte genommen wurde und durchtreiben konnte, habe in dieser Zeit die Spargelwurzel mehr Reservestoffe einlagern können.
Zum Kilopreis macht der Vosba keine Prognose. Im vergangenen Jahr erzeugten Sonderangebote aus dem Ausland einen erheblichen Preisdruck auf die einheimischen Produzenten. Das führte zu vergleichsweise geringen Preisen. Wie es sich in diesem Jahr verhalte, sei auch von den Ernte- und Wetterbedingungen der Konkurrenz im Ausland abhängig. Es gebe aber Spargel «für jedes Portemonnaie», so der Sprecher.