Das Land Sachsen plant den Anteil von Elektrofahrzeugen in den Ministerien kurzfristig deutlich zu steigern. In einem weiteren Schritt sollen die anderen sächsischen Landesbehörden folgen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Grundlage dafür seien Kabinettsbeschlüsse und vorliegende Konzepte. Der Anteil der Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb in den öffentlichen Fuhrparks der Behörden wuchs bisher nur langsam. Noch dominieren Benziner und Dieselfahrzeuge, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Als Hauptgründe gelten noch immer eine ungenügende Reichweite der Elektroautos und das noch lückenhafte Netz an Ladestationen.
Im landeseigenen Behördenfuhrpark mit insgesamt 1170 Fahrzeugen stehen laut Innenministerium 85 mit Elektro- und 37 mit Hybridantrieb. In der zentralen Fahrbereitschaft des Innenministeriums für die Staatskanzlei und die Ministerien gehört mittlerweile mehr als jedes zweite der rund 30 Autos in diese Kategorie. Ihre Energie beziehen sie aus behördeneigenen Ladesäulen.