Nach gut einjähriger Rekonstruktion ist die historische Dresdner Standseilbahn runderneuert. Vom kommenden Montag an fährt sie nach Angaben der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom Freitag wie eh und je wieder vom Körnerplatz in Loschwitz zum Weißen Hirsch hinauf. Für rund drei Millionen Euro wurden seit Juni 2020 die Steuerung auf den neuesten Stand gebracht, die Anlagen angepasst und verschlissene Teile wie das Zugseil ausgetauscht. Es ist 610 Meter lang, 38 Millimeter stark, wiegt 5,6 Kilogramm pro Meter und soll bis zu 40 Jahre halten. Der Freistaat förderte das Projekt mit 1,7 Millionen Euro.
«Unsere Standseilbahn ist jetzt wieder topfit», sagte DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. Sie kann nun von der Berg- und der Talstation aus gesteuert werden. Zudem wurden alle Leitungen entlang der Strecke und in den Stationen ausgetauscht und Anlagen modernisiert. Auch die 136 verwitterten Holzbalken auf dem 102 langen Viadukt sind neu; die darauf verschraubten Schiene mussten geschliffen werden. Und die Laufwege, die im Falle einer Evakuierung genutzt werden, sind nun aus glasfaserverstärktem Kunststoff statt aus Holz.