Die bundeseigene Wismut hat die Sanierung einer der größten Uranbergbau-Altlasten in Sachsen abgeschlossen. Rund 300 Millionen Euro seien in den vergangenen mehr als 30 Jahren in die Verwahrung der industriellen Absetzanlage Helmsdorf am Rand von Zwickau geflossen, teilte der Bergbausanierer am Freitag mit. Die Anlage hatte zu DDR-Zeiten dazu gedient, Uranerz aufzubereiten.
Die Sanierung sei in technischer, ökologischer und finanzieller Hinsicht eine der anspruchsvollsten Sanierungsaufgaben gewesen, hieß es. «Weder national noch international gab es Erfahrungen für die Sanierung von Absetzanlagen dieser Größenordnung.»