In Sachsen soll ein Ausbildungscluster Mikroelektronik (SAM) zur Abdeckung des künftigen Personalbedarfs in der Halbleiterindustrie entstehen. Auf seiner letzten Sitzung vor der Landtagswahl gab das Kabinett grünes Licht für das Projekt. Ab dem Ausbildungsjahr 2028/29 sollen bis zu 1.000 Ausbildungsplätze bereitstehen.
Ausbildungsstätte soll eigenen Reinraum erhalten
Dafür sollen bestehende Einrichtungen modernisiert und erweitert werden. In Radeberg ist ein neuer Ausbildungscampus für Mikrotechnologen geplant. Er soll auch einen Reinraum beherbergen und 75 Millionen Euro kosten. Dafür will das Wirtschaftsministerium Geld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung nutzen.
Die Ausbildung von Mechatronikern soll von der gemeinnützigen Metall- und Elektroausbildung GmbH mit Sitz in Kesselsdorf bei Dresden verantwortet werden. Dafür sind Investitionen von 48 Millionen veranschlagt, die Sachsen über ein Bundesprogramm finanzieren will. Ob die Ausbildung auch selbst in Kesselsdorf stattfindet, ist noch unklar.