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Negativer Konjunkturtrend hält an

Bei den sächsischen Exporten machten Autos und Wohnmobile den größten Anteil aus. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Bei den sächsischen Exporten machten Autos und Wohnmobile den größten Anteil aus. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa

Die Konjunktur in Sachsen bleibt schwach. Industrie, Export und Gastgewerbe melden Rückgänge – nur wenige Bereiche können sich dem Abwärtstrend entziehen.

Der negative Konjunkturtrend setzt sich in Sachsen weiter fort. Die sächsische Industrie erwirtschaftete von Januar bis September 2025 einen Gesamtumsatz von 56,3 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Preisbereinigt waren das zwei Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Internationales Geschäft geht stärker zurück

Dabei ist das Auslandsgeschäft mit minus drei Prozent auf 23,8 Milliarden Euro stärker zurückgegangen als das Inlandsgeschäft mit minus zwei Prozent auf 32,4 Milliarden Euro.

Insgesamt exportierten die sächsischen Unternehmen bis September Waren im Wert von gut 38,6 Milliarden Euro. Den größten Anteil machten Autos und Wohnmobile (12,5 Milliarden Euro) aus. Wichtigster Handelspartner waren trotz verschärfter Zollpolitik die USA mit einem leichten Zuwachs um 0,2 Prozent auf knapp 3,8 Milliarden Euro. Die Exporte nach China gingen um fast ein Viertel auf gut 3,7 Milliarden Euro zurück.

Onlinehandel wächst

Im Binnenhandel schwankte die Umsatzentwicklung im Vorjahresvergleich zwischen minus einem Prozent im Kraftfahrzeughandel bis plus ein Prozent im Einzelhandel. Hier machte sich das Wachstum im Online- und Versandhandel um vier Prozent bemerkbar. 

Das Gastgewerbe machte indes sechs Prozent weniger Umsatz. So sank etwa die Zahl der Übernachtungen in den sächsischen Hotels und sonstigen Beherbergungsbetrieben um über 2 Prozent auf annähernd 14,9 Millionen Übernachtungen. Besonders stark nahm die Zahl der Gäste aus dem Ausland ab (minus acht Prozent auf knapp 1,6 Millionen Übernachtungen).

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