Sachsens Kommunen sehen sich durch geplante Änderungen des Kita-Personalschlüssels überfordert. «Es wird deutlich mehr Personal für Leitungsaufgaben, aber nicht viel mehr Personal für die pädagogische Arbeit mit den Kindern geben», sagte Mischa Woitscheck, Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindetages (SSG), laut einer Mitteilung. Die Kita-Betriebskosten würden ohne angemessene Beteiligung des Freistaates zulasten der Kommunen und Eltern weiter steigen.
SPD sieht Kita-Moratorium umgesetzt
Dem widerspricht der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Gerald Eisenblätter. Vielmehr sieht er das Kita-Moratorium umgesetzt, 400 Arbeitsplätze könnten erhalten bleiben. «Der Landtag hält Wort: Mit 912 Millionen Euro bleibt der Landesanteil der Kita-Finanzierung konstant», sagte er. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, werde man zudem im kommenden Jahr grundsätzlich über die Lastenverteilung der Kita-Finanzierung sprechen.
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