Für die deutschen Standorte des insolventen Solarzellen-Herstellers Meyer Burger gibt es keinen Investor. Wie die Insolvenzverwalter Lucas Flöther und Reinhard Klose mitteilten, wurde der Geschäftsbetrieb der Werke in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) und Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) am 1. September eingestellt. Der Großteil der rund 540 Beschäftigten sei freigestellt oder gekündigt worden, da der Insolvenzgeldzeitraum abgelaufen ist.
Zwar laufen nach Angaben der Insolvenzverwalter noch Gespräche mit möglichen Interessenten. «Ob diese Gespräche jedoch zu einem Ergebnis führen, ist völlig offen», hieß es. Flöther betonte: «Wir sind offen für zusätzliche Angebote von Investoren und bereit, erneut Verhandlungen aufzunehmen.» Allerdings gebe es dafür zurzeit keine Anzeichen. «Die Solarbranche in Deutschland und Europa befindet sich nach wie vor in einer höchst schwierigen wirtschaftlichen Lage.»