Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Wirtschaft

Goslar wird Verkehrsgerichtstag wohl behalten

Goslar wird Verkehrsgerichtstag wohl behalten
dpa / Swen Pförtner
Von: DieSachsen.de

Die Chancen, dass Goslar auch weiterhin Standort des Deutschen Verkehrsgerichtstags (VGT) bleibt und nicht etwa nach Leipzig umzieht, stehen offensichtlich nicht schlecht. Während der VGT-Mitgliederversammlung äußerten sich nahezu alle Angehörigen des neuen Vorstands positiv zu Goslar. Auch der neue Präsident, der Bielefelder Rechtsprofessor Ansgar Staudinger, fand lobende Worte für die alte Kaiserstadt als Veranstaltungsort. Der VGT findet seit 1963 jährlich in Goslar statt.

Teilnehmer hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder über unzureichende Tagungsräume und fehlende Hotel-Kapazitäten in Goslar beklagt. Inzwischen seien aber erhebliche Verbesserungen eingetreten, sagte der langjährige VGT-Präsident Kay Nehm, der nach 20 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl angetreten war. Es gebe neue Tagungsräume und Hotels. Zudem sei der Bau einer modernen Stadthalle geplant.

Dem VGT liegt ein Angebot der Leipziger Messegesellschaft für einen Umzug nach Sachsen vor. Der Vorstand will vor seiner Entscheidung ein Stimmungsbild unter den Teilnehmern einholen. Er hat dazu bei einem renommierten Institut eine Meinungsumfrage in Auftrag gegeben. Um für Goslar als VGT-Standort zu werben, hatte die niedersächsische Landesregierung am Mittwochabend zu einem Empfang im Weltkulturerbe Rammelsberg geladen.

Mehr aus dieser Kategorie

Beim Verkehrsgerichtstag wollen rund 2000 Experten noch bis Freitag unter anderem über den neuen Punktekatalog für Verkehrssünder, Dieselfahrverbote, strafrechtliche Folgen des automatisierten Fahrens sowie Lkw- und Busunfälle diskutieren.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Swen Pförtner

Die Sachsen News
Artikel von

Die Sachsen News

Die Sachsen News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media