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Geflügelverbot auf 126. Lipsia: Tiefschlag für Veranstalter

Das Verbot zur Ausstellung Tausender Tiere bei der 126. Lipsia Rassegeflügelschau in Leipzig nach einem Geflügelpest-Ausbruch trifft die Veranstalter hart. «Das ist ein Tiefschlag. Uns sind dadurch etwa die Hälfte der Aussteller weggebrochen und wir haben mehr als 12.000 Tiere weniger», sagte Dirk Neumann, 1. Vorsitzender des Leipziger Rassegeflügelzüchtervereins am Donnerstag. Er rechnet auch mit weniger Besuchern für die Schau vom 2. bis 4. Dezember in der Neuen Leipziger Messe.

Das zuständige Veterinäramt in Leipzig hatte am Montag mitgeteilt, dass im Nachgang einer Ausstellung am 28. November in Mecklenburg-Vorpommern 26 Fälle von Geflügelpest bestätigt worden waren. Daraufhin wurde das Ausstellen von sämtlichem Geflügel auf der Lipsia behördlich untersagt.

Die Schau beschränkt sich nun auf etwa 14.000 Tauben und 4050 Rassekaninchen. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause sei man froh, sich endlich wieder präsentieren zu können, sagte Doreen Kalusok vom Landesverband Sächsischer Rassekaninchenzüchter. «Wir haben steigende Ausstellerzahlen und bieten die erste Langhaarvergleichsschau.»

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