Der ostdeutsche Energiekonzern VNG sieht derzeit keine Möglichkeit für eine Rückkehr zu russischen Pipeline-Gaslieferungen. Derzeit sei eine direkte Rückkehr zur russischen Lieferung «schwierig vorstellbar», sagte Vorstandschef Ulf Heitmüller in Leipzig. Russland habe die Gaslieferungen einseitig und vertragsbrüchig eingestellt. VNG unterhalte daher derzeit keine Lieferbeziehungen mehr zu Russland.
Auf die Frage, ob nach einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine russisches Gas wieder eine Option sein könne, stellte Heitmüller klar, man höre zwar viele Spekulationen dazu, habe selbst aber keine belastbaren Informationen. Die Frage nach einer Rückkehr stelle sich für VNG derzeit nicht.