Auch deutsche Ermittler beteiligen sich nach dem Absturz eines Frachtflugzeugs, das im Auftrag des Postdienstleisters DHL unterwegs gewesen ist, an der Suche nach der Unfallursache. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung werde die Ermittlungen vor Ort in Litauen unterstützen, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums vor Journalisten in Berlin. Ab dem Abend würden Kollegen dort im Einsatz sein.
Nach litauischen Angaben sollen von deutscher Seite vier Experten entsandt werden. Auch Spanien werde zwei Ermittler abstellen, die ebenfalls in Kürze in Litauen eintreffen würden, sagte Laurynas Naujokaitis, der Leiter der beim litauischen Justizministerium angesiedelten Stelle für Untersuchungen von Verkehrsunfällen und Zwischenfällen, in einer Sondersendung des Online-Nachrichtenportals 15min.lt.
«Zur Unglücksursache können noch keine Aussagen getroffen werden», sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Ob es sich um einen Unfall handele oder ob eine andere Ursache zum Absturz geführt habe, sei Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.