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Bauernproteste: Sachsens Agrarminister kritisiert EU-Pläne

Vor Bauernprotesten in Ostdeutschland kritisiert der Agrarminister Georg-Ludwig von Breitenbuch die EU-Pläne zur Unterzeichnung des umstrittenen Mercosur-Abkommens. (Archivbild) / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Vor Bauernprotesten in Ostdeutschland kritisiert der Agrarminister Georg-Ludwig von Breitenbuch die EU-Pläne zur Unterzeichnung des umstrittenen Mercosur-Abkommens. (Archivbild) / Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Sachsens Agrarminister stellt sich hinter die Proteste gegen das Mercosur-Abkommen. Er fordert gleiche Standards für Importe und warnt vor Nachteilen für die heimische Landwirtschaft.

Sachsens Agrarminister Georg-Ludwig von Breitenbuch hat die EU-Pläne zur Unterzeichnung des umstrittenen Mercosur-Abkommens kritisiert. «Ich verstehe die Wut der Bauern», sagte der CDU-Politiker der «Leipziger Volkszeitung» und der «Sächsischen Zeitung» vor dem Hintergrund der für heute angekündigten Bauernproteste an ostdeutschen Autobahnen und vor der Dresdner Frauenkirche. 

Das Abkommen mit den südamerikanischen Staaten müsse so verhandelt werden, «dass die heimische Landwirtschaft nicht unter die Räder kommt». Breitenbuch fordert demnach, dass für südamerikanische Importe unter dem geplanten Abkommen die gleichen Produktionsstandards gelten sollen wie für EU-Produkte. 

Die Landwirte stellen sich gegen das Mercosur-Handelsabkommen, weil sie unverhältnismäßige Konkurrenz durch günstige Importe aus Südamerika fürchten. Das umstrittene Abkommen sollte bereits im Dezember unterzeichnet werden, war aber auf französischen Druck hin aufgeschoben worden. Hintergrund waren massive Bauernproteste in Frankreich.

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