Für viele mittelständische Unternehmen in Sachsen ist die wirtschaftliche Lage schwieriger geworden. Eine schwache Nachfrage trifft auf hohe Energie- und Personalkosten. Hinzu kommt eine anhaltende Unsicherheit bei Investitionen.
Nach der Konjunkturumfrage der sächsischen Industrie- und Handelskammern sank der Geschäftsklimaindex im Frühjahr 2026 auf 93 Punkte. Damit erreichte er den niedrigsten Stand seit der Energiepreiskrise im Herbst 2022. Zugleich planten mehr Unternehmen sinkende als steigende Investitionsausgaben.
In einer solchen Lage reicht es nicht, allein auf den Umsatz zu schauen. Entscheidend ist, ob ein Betrieb profitabel arbeitet. Ebenso wichtig sind seine Zahlungsfähigkeit und seine finanzielle Widerstandskraft. Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen können solide Erlöse darüber hinwegtäuschen, dass Margen schrumpfen oder Reserven aufgebraucht werden.