Die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Sachsen ist nach neuesten Berechnungen nun doch wirtschaftlich. Dass auf der Franken-Sachsen-Magistrale möglicherweise in einigen Jahren E-Loks statt dieselbetriebener Züge unterwegs sind, sorgte für Erleichterung in Bayern und Sachsen. Er begrüße es «ausdrücklich», dass die Elektrifizierung endlich weitergehen soll, sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU). «Die Elektrifizierung der 140 Kilometer zwischen Nürnberg und Hof und des Abzweigs von Marktredwitz nach Cheb schafft den dringend benötigten Lückenschluss nach Sachsen und Tschechien.»
Vor wenigen Tagen hatte der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Volker Wissing (parteilos) erklärt, es gebe nun ein positives Bewertungsergebnis für das Projekt. «Das Ergebnis ist ein echter Hoffnungsstrahl für die Menschen in der deutsch-tschechischen Grenzregion: Denn der Nachweis der Wirtschaftlichkeit konnte damit erbracht werden», sagte Wissing nach Ministeriums-Angaben. Man habe nun die notwendige Grundlage dafür, die Planungen weiterzuführen, sobald die Haushaltslage dies zulasse.