«Viel zu warm» - so beschreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) den Juni in Sachsen. Im Mittel lag die Temperatur bei 18,1 Grad, wie der DWD nach Auswertung seiner deutschlandweit rund 2.000 Messstationen bekanntgab. Das waren 2,5 Grad mehr als in der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Die Sonne schien den Angaben zufolge 278 Stunden (plus 77 Stunden).
Ohne die kühlen Nächte mit Temperaturen im einstelligen Bereich in den ersten beiden Dritteln des Monats wäre dieser Wert laut DWD noch höher gestiegen. Besonders frisch war es demnach am Morgen des 12. Juni in Deutschneudorf-Brüderwiese (Erzgebirgskreis): Dort zeigte das Thermometer 1,1 Grad - der deutschlandweite Tiefstwert des Monats.