Teile Deutschlands haben erneut eine bitterkalte Nacht erlebt. Der kälteste Wert wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nach standardisiertem Verfahren am frühen Morgen in Sachsen gemessen: Die Messstation in Brüderwiese, das zur Gemeinde Deutschneudorf im Erzgebirge gehört, zeigte demnach minus 19,7 Grad an. In der Nacht zuvor lag der tiefste Wert bei minus 18,4 Grad im Oberharz am Brocken in Sachsen-Anhalt.
Die Messung wurde in zwei Metern Höhe vorgenommen. Der DWD erhält auch Werte von automatisierten Messfühlern in fünf Zentimeter Höhe. Dabei sei jedoch nicht klar, ob diese schneefrei waren oder nicht, erklärte ein DWD-Meteorologe. Daher orientiere man sich an den Werten, die in zwei Meter Höhe gemessen werden.