Das Winterwetter beeinträchtigt die Menschen in Sachsen weiterhin enorm. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Morgen vor Glätte gewarnt. Alleine im Bereich der Polizeidirektion Dresden registrierten die Beamten von Mitternacht bis 10.00 Uhr 68 Unfälle, bei denen nach derzeitigem Stand sieben Menschen verletzt wurden. Dies sind den Angaben zufolge fast so viele Verkehrsunfälle wie sonst innerhalb von 24 Stunden.
Betonteile auf der A14 durch Kälte herausgebrochen
Auf der A14 bei Leipzig hatte sich nach den seit Tagen eisigen Temperaturen sogar an einigen Stellen der Beton gelöst. Vier Fahrzeuge, die über die Betonteile gefahren waren, wurden beschädigt. Nach Polizeiangaben waren Löcher mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern und einer Tiefe von 30 Zentimetern entstanden. Die Autobahnmeisterei konnte die Fahrbahn provisorisch flicken.
Landesweit war der Winterdienst seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Regen hatte die noch gefrorenen Straßen teils in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Vor allem an Steigungen gab es Probleme im Straßenverkehr. Der ÖPNV startete in Sachsen zumeist planmäßig. In den höher gelegenen Regionen kam es aber immer wieder zu Verzögerungen.