Die extreme Hitze hat Sachsen seit Tagen fest im Griff - erste Städte und Veranstalter größerer Ereignisse reagieren. Die Landeshauptstadt Dresden verhängte ein Wasserentnahmeverbot. Bis Ende Oktober dürfen Eigentümer und Anlieger nach derzeitigem Stand deshalb kein Wasser aus den «oberirdischen Gewässern» der Stadt entnehmen, wie die Stadt mitteilte.
Die «extrem niedrigen Wasserstände werden nach den derzeitigen Wetterprognosen auch in den kommenden Wochen nicht durch Niederschläge ausgeglichen werden können», heißt es weiter. «Um den Naturhaushalt zu schützen», sei die Entscheidung deshalb getroffen worden, sagte René Herold, Umweltamtsleiter der Stadt. Bei Missachtung des Verbots droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro