Trotz der langanhaltenden Trockenheit hat es in Sachsen in diesem Jahr bislang keinen signifikanten Anstieg von Kampfmittelfunden in Flüssen oder Seen gegeben. Das teilte das Polizeiverwaltungsamt in Dresden auf Anfrage mit. «Es wird gefunden, wenn Baumaßnahmen stattfinden», sagte eine Sprecherin. Das Wetter spiele dagegen eine untergeordnete Rolle.
Im vergangenen Jahr hatten die Kampfmittelbeseitiger im Freistaat allerdings deutlich mehr Munition geborgen als im Vorjahr: 2024 wurden rund 206 Tonnen Kampfmittel sichergestellt – nach 130 Tonnen im Vorjahr. Dabei handelte es sich vor allem um Artillerie- und Abwurfmunition aus dem Zweiten Weltkrieg sowie um Überbleibsel sowjetischer Truppen.