Angesichts der Waldbrandgefahr rufen Sachsens Feuerwehren zur Vorsicht bei den sogenannten Hexenfeuern in der Walpurgisnacht auf. Die meisten Traditionsfeuer seien aber so gelegen, dass sie stattfinden könnten, sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Gunnar Ullmann, der Deutschen Presse-Agentur in Leipzig. Einschränkungen könne es allerdings bei privat veranstalteten Feuern geben.
In der Oberlausitz sind bereits mehrere Feuer vorab unerlaubt angezündet worden. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurden in den Landkreisen Bautzen und Görlitz etwa 30 Feuer in Brand gesetzt. Die Polizei ermittele wegen Sachbeschädigung. Feuerwehren waren im Einsatz. Wer dahintersteckt, ist noch unklar. Wenn Feuer unkontrolliert abbrennen, sei das durchaus gefährlich, sagte die Sprecherin. Flammen könnten auf Gebäude oder Wälder übergreifen.