Die Arbeit an dem eingestürzten Haus in Görlitz und die Suche nach den drei Vermissten ist für die Einsatzkräfte eine große Belastung. Es gebe viel Staub, die ganze Zeit müsse mit Schutzmasken gearbeitet werden, sagte der Sprecher der Einsatzleitung des Technischen Hilfswerks (THW), Daniel Hofmann. Es sei eine sehr harte, anstrengende Arbeit.
«Wir haben ein Acht-Stunden-Schichtsystem, so dass wir permanent mindestens zwei Bergungsgruppen am Arbeiten haben, die acht Stunden arbeiten, dann abgelöst werden, in Ruhe gehen, 16 Stunden, dann wiederkommen», erklärte Hofmann. «Das ist natürlich auch mental belastend.»
Von dem Haus sei nicht mehr viel zu erkennen. «Die Trümmer stapeln sich ungefähr bis zur zweiten Etage. Und es ist tatsächlich ein Schutthaufen, wie man ihn sich vorstellt auf einem großen Abriss», sagte der THW-Sprecher. «Es ist damit vergleichbar, der Geruch ist vergleichbar.»