Nach dem Hauseinsturz in Görlitz wird rund um die Unglücksstelle das Gas vorsorglich abgestellt. Ziel sei es, weitere Gefahren auszuschließen und die Sicherheit aller Anwohner und Einsatzkräfte zu gewährleisten, teilten die Stadtwerke mit. Die Anwohner der umliegenden Gebäude müssten mit einem vorübergehenden Gasausfall rechnen - wie lange, sei noch unklar.
«Die Abschaltung hat zur Folge, dass weder warmes Wasser noch Heizwärme zur Verfügung stehen. Eine Ersatzversorgung ist leider nicht möglich», hieß es weiter. Um die Betroffenen zu unterstützen, hat die Stadtverwaltung mit dem Neisse-Bad Görlitz Dusch- und Wärmemöglichkeiten eingerichtet.
Das Kappen der Gasversorgung sei kompliziert, weil der Zugang zum Hausanschluss des eingestürzten Gebäudes wegen der Trümmer nicht möglich sei. Deshalb könne die Leitung nicht getrennt werden. «Daher werden die Stadtwerke gemeinsam mit regionalen Tiefbaufirmen in den nächsten Stunden an drei strategischen Standorten Gräben ausheben und dort Absperrungen setzen, um die Gasversorgung flächendeckend sicher zu unterbrechen», hieß es.