Sachsens Innenminister Armin Schuster hat sich an der Einsturzstelle in Görlitz ein Bild von der Arbeit der Einsatzkräfte gemacht. «Es läuft Hand in Hand hervorragend», beschrieb der CDU-Politiker die Lage. Nach dem Einsturz nahe dem Görlitzer Bahnhof am frühen Montagabend werden derzeit drei Menschen vermisst.
Schuster sprach von einem tragischen Unglück, «das du so nicht vorhersehen kannst». Unter den Einsatzkräften vor Ort sind auch Ehrenamtliche, die auch von Kräften aus Polen unterstützt werden. Dies sei ein «gutes nachbarschaftliches Signal», sagte der Innenminister.
Vermisst werden noch zwei rumänische Touristinnen im Alter von 25 und 26 Jahren und ein 48 Jahre alter Mann mit bulgarischer und deutscher Staatsangehörigkeit, der sich aus beruflichen Gründen in Görlitz aufgehalten hatte. Zwei der ursprünglich fünf Vermissten waren kurz nach Mitternacht aufgetaucht - die beiden Feriengäste waren noch auf der Anreise. In dem eingestürzten Haus befanden sich nach Angaben der Polizei Miet- und Ferienwohnungen.