Die Landesregierung plant in diesem und dem kommenden Jahr Investitionen von rund 41 Millionen Euro in die sächsischen Feuerwehren. Konkret geplant sei im laufenden Jahr eine Summe von 30,14 Millionen Euro, teilte das Innenministerium in Dresden mit. Im kommenden Jahr sollen weitere 11 Millionen Euro investiert werden. Binnen der vergangenen zehn Jahre sind 315 Millionen Euro in die Feuerwehren und Feuerwehrinfrastruktur geflossen. «Die Finanzierung von Brand- und Katastrophenschutz verlangt Beständigkeit», sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU).
Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Gunnar Ullmann, nannte die Investitionen der vergangenen Jahre «gut, aber nicht ganz auskömmlich». Für die Planbarkeit brauche man «eine gewisse Höhe, eine gewisse Dimension» bei den Investitionen, damit die Kommunen ihre Technik rechtzeitig ersetzen könnten. Insbesondere bei Gerätehäusern seien künftig weitere Investitionen nötig. Zahlreiche in den 90er Jahren beschaffte Fahrzeuge würden zudem bald die Lebensdauer erreichen, nach der sie ersetzt werden müssten.