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Carolabrücke Dresden: Jetzt werden Probebohrungen gemacht

Carolabrücke Dresden: Jetzt werden Probebohrungen gemacht
Der Versorger Sachsenenergie prüft aktuell verschiedene Varianten für die Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung im Bereich der teilweise eingestürzten Carolabrücke. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Beim Teileinsturz der Dresdner Carolabrücke wurde auch die dort installierte Fernwärmleitung beschädigt. Eine neue Leitung muss her - dafür werden verschiedene Varianten geprüft.

Für den Bau einer neuen dauerhaften Fernwärmeleitung im Bereich der teilweise eingestürzten Dresdner Carolabrücke werden ab Montag Bohrungen und Raumsondierungen zur Untersuchung des Baugrundes durchgeführt. Sie finden auf Neustädter Seite flussaufwärts neben der Carolabrücke vor dem Terrassenufer und an den Elbwiesen vor der Sächsischen Staatskanzlei statt, wie der Versorger Sachsenenergie mitteilte. Rad- und Gehwege sollen weiterhin passierbar bleiben.

Verschiedene Varianten werden geprüft

Bei dem Teileinsturz der Carolabrücke in der Nacht zum 11. September wurde auch eine der Haupttransportleitungen für die Dresdner Fernwärme beschädigt. Sie musste abgerissen werden. Seither prüft Sachsenenergie verschiedene Varianten für eine neue und dauerhafte Versorgungsleitung von der Altstadt zur Neustadt. 

Derzeit laufen laut Mitteilung Machbarkeitsstudien zu den verschiedenen Varianten im Hinblick auf Umsetzbarkeit, Bauzeit und den voraussichtlichen Kosten. Die neuen Leitungen könnten nach aktuellem Stand entweder innerhalb der neu gebauten Brücke verlegt oder unterirdisch unter der Elbe entlanggeführt werden. Mit Hilfe der Ergebnisse der Untersuchung, die am Montag beginnt, sollen die möglichen Varianten konkretisiert werden.

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