Die Moritzburger Hengstparade hat sich erneut als Besuchermagnet erwiesen. Mit 5500 Zuschauern war die Veranstaltung im Landgestüt Moritzburg am Samstag restlos ausverkauft. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hatte sie mit seinem sächsischen Amtskollegen und Parteifreund Wolfram Günther am frühen Nachmittag eröffnet.
Özdemir sagte, er sei nicht nur als Pferdefreund nach Moritzburg gekommen, sondern auch als «Traditionalist». «Denn in einer Tradition wie dieser alljährlich stattfindenden Hengstparade steckt eine Kraft, die uns Menschen in einer rasanten Welt Halt gibt. Es geht hier um eine Tradition, die auch über Grenzen und Milieus hinweg Gemeinschaft schafft, auch Stolz auf das Erreichte.»
Günther attestierte der sächsischen Pferdewirtschaft eine gute Entwicklung. «Wir sehen ein gestiegenes Interesse in der Bevölkerung am Pferd, es gibt mehr Pferdehaltung, mehr Züchterinnen und Züchter und mehr organisierten Pferdesport», sagte er. Die züchterischen und sportlichen Erfolge sächsischer Pferde in allen Disziplinen könnten sich sehen lassen.