Die Sachsen haben zuletzt deutlich weniger Hausmüll als die durchschnittlichen Bundesbürger produziert. Das Statistische Landesamt in Kamenz veröffentlichte Zahlen aus dem Jahr 2024. Demnach gaben die Haushalte pro Kopf 148,5 Kilogramm Haus- und Sperrmüll in die Tonne beziehungsweise den Container. Der Bundesbürger schlug 2024 mit 186,7 Kilogramm Müll zu Buche.
Bezogen auf das Vorjahr 2023 stieg das Müllaufkommen in Sachsen zwar um zwei Kilo pro Einwohner an - damals wurde mit 146,5 Kilogramm der niedrigste Wert erreicht. Der höchste Wert im Freistaat stammt aus dem Jahr 2004 und lag bei 162 Kilogramm.