Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in einer Büffelherde in Brandenburg sind auch die zuständigen Behörden in Sachsen in Alarmbereitschaft. «Das Landestierseuchenbekämpfungszentrum ist im Einsatz und handlungsfähig. Nun geht es darum, die Infektionsherde einzugrenzen und eine Ausbreitung dieser für so viele Tiere gefährlichen Seuche zu verhindern», erklärte die für Tierseuchenbekämpfung zuständige Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Alle Veterinärämter, die Landesuntersuchungsanstalt, die Verbände der betroffenen Wirtschaftskreise und die Tierärztekammer in Sachsen seien informiert. Schnelles Handeln und höchste Wachsamkeit von allen Beteiligten sei nötig, so die Ministerin.
In einer Wasserbüffel-Herde im brandenburgischen Ort Hönow, der nicht weit von der Berliner Stadtgrenze entfernt liegt, trat die Maul- und Klauenseuche auf. Es ist der erste Ausbruch in Deutschland seit etwa 35 Jahren.