Drei Jahre nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat das Gesundheitsministerium Entspannung signalisiert. «Die ASP-Bekämpfung ist für alle Beteiligten ein großer Kraftakt. Doch gemeinsam haben wir es geschafft, die Ausbreitung der Tierseuche zum Stillstand zu bekommen und eine weitere Ausbreitung gen Westen und Süden zu verhindern», erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Montag in Dresden. Einem Übertreten der ASP auf Hausschweine habe man bisher erfolgreich vorgebeugen können. Aktuell gehe die Zahl der aktiven ASP-Fälle zurück. Die Seuche sei aber noch nicht getilgt.
Am 31. Oktober 2020 war in der Nähe von Krauschwitz (Landkreis Görlitz) an der Grenze zu Polen ein erster Fall von ASP bei einem Wildschein in Sachsen festgestellt worden. «Seitdem ist es im Freistaat durch den Bau von Zäunungen, durch Suche und Bergung von Kadavern sowie durch intensive Bejagung des Schwarzwilds trotz der weiteren Ausbreitung gelungen, die Schweinepest auf ein die Landkreise Görlitz und Bautzen sowie Teile des Landkreises Meißen umfassendes Gebiet zu beschränken», teilte das Ministerium mit.