Aus dem Modellprojekt InnoStartBonus soll in Zukunft ein dauerhaftes Förderinstrument für Startups in Sachsen werden. Das berichtete heute Martin Dulig (SPD) auf einer Pressekonferenz.
Der Programm InnoStartBonus wurde entwickelt, um jungen Gründerinnen und Gründer - auch aus sozial schwächeren Familien - die Umsetzung ihrer Geschäftsideen zu ermöglichen. Wer in das Programm aufgenommen wird, erhält über 12 Monate 1.000 Euro Unterstützung, damit die Lebenshaltungskosten gedeckt werden können und der Fokus auf den Aufbau des Unternehmens gelegt werden kann. Wer ein unterhaltspflichtiges Kinder hat, bekommt noch einmal 100 Euro pro Kind und Monat dazu.
Die geförderten Ideen reichen von gemeinnützige Reisen über mobile Kleinsthäuser (Tiny Houses), selbstwachsende Holzmöbel oder einem Rock fürs Fahrradfahren. 50 Prozent der Geförderten kämen aus den Ballungszentren Dresden, Leipzig und Chemnitz. Dulig berichtet weiter, dass aus den Gründungen Unternehmen hervorgegangen seien, die heute bereits zwischen 5.000 und 2 Millionen Euro Umsatz machen.