Wetterchaos mit heftigen Windböen, deutlichen Plusgraden und Dauerregen trübt die Vorfreude auf Biathlon-Festtage in Oberhof. Aufgrund der schwierigen Bedingungen musste bereits der für Donnerstag geplante Sprint der Männer zum Auftakt des Weltcups um einen Tag verschoben werden. Ob das weitere Wettkampf-Programm planmäßig durchgeführt werden kann, scheint angesichts der Wetterprognosen fraglich. Zumindest sorgen die vorhergesagten Minusgrade in den kommenden Tagen für Hoffnung bei den Organisatoren.
«Die Strecke schlägt sich wacker und sie steht», sagte Heiko Krause, Technischer Leiter der Sportstätten des Thüringer Wintersportzentrums, am Mittwoch. «Auch die große Runde steht weiterhin, aber die Verschiebung ist nachvollziehbar. Wir werden sorgsam arbeiten und unsere Reserven taktisch gut einsetzen.» Er sei «verhalten optimistisch», sagte Krause mit dem großen Ziel, weiter alle sechs Rennen sportlich fair durchführen zu können.
Bereits am Dienstag hatten die Veranstalter mitgeteilt, dass trotz des angekündigten Dauerregens die Austragung des Weltcups nicht gefährdet sei. Um die Strecken am Grenzadler zu schonen, wurden Anpassungen beim Training vorgenommen. Zunächst sollen nun angekündigte Regengüsse abgewartet werden, um dann weiteren Schnee aus den Depots an die Strecke zu fahren. Die Loipen in der Arena wurden bereits zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester mit Schnee belegt.