Die Unruhe beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig geht weiter. Wenige Tage nach der Abberufung von Präsident Torsten Kracht muss auch Trainer und Sportdirektor Almedin Civa gehen. Das teilte der Club am Montag mit. Begründet wurde der Schritt mit der sportlichen Situation. Leipzig steht nur auf Platz 15, der unter Umständen am Saisonende zum Abstieg in die Oberliga führen könnte.
Das Training wird zunächst von Co-Trainer Robin Hintz und Torwarttrainer Tomislav Piplica. Finaler Auslöser für die Trennung von Civa war das 0:4 bei Spitzenreiter Greifswald am Sonntag. Wenige Tage zuvor hatte der mit großen Ambitionen in die Saison gestartete Club bereits bei Altglienicke 0:2 verloren.
«Trotz aller Bemühungen ist es nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Insbesondere die Art und Weise der jüngsten Niederlage gegen den Greifswalder FC hat zu der Entscheidung geführt Almedin Civa von seinen Aufgaben zu entbinden», hieß es in einer Mitteilung des Clubs.
Am Donnerstagabend hatte der Aufsichtsrat von Lok entschieden, den umstrittenen Präsidenten Kracht abzuberufen. Die Entscheidung sei ein erster «Schritt in Richtung eines Neubeginns», wie der Verein mitteilte.