– Dem SC DHfK Leipzig droht Ärger mit dem Ligaverband. Die Handball-Bundesliga (HBL) zieht für den sächsischen Erstligisten eine Hallensperre in Betracht. «Diese Maßnahme, die auch in der Spielordnung des Deutschen Handball-Bundes so verankert ist, steht derzeit im Raum», sagte HBL-Spielleiter Andreas Wäschenbach der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.
Das vergangene Heimspiel der Leipziger am Sonntag gegen Erlangen musste unterbrochen werden, da Regenwasser auf die Spielfläche der Arena Leipzig getropft war. «Es war bereits der vierte Vorfall dieser Art seit 2017. Es sollte im Interesse der Leipziger sein, diesen unhaltbaren Zustand schnellstmöglich abzustellen. Wasser hat auf der Spielfläche nichts zu suchen. Die Gesundheit der Spieler wird dadurch akut gefährdet», sagte Wäschenbach. Die HBL und der SC DHfK befänden sich im engen Austausch. Die «Leipziger Volkszeitung» und die «Bild»-Zeitung hatten zuerst über eine mögliche Sperrung der Spielstätte berichtet.
«Wir haben es den fairen Gegnern und kulanten Schiedsrichtern zu verdanken, dass die Spiele nicht abgebrochen wurden», sagte Maik Gottas, Gesellschafter der Handball GmbH des Vereins, der «LVZ». Er forderte die Stadt als Eigentümer der Arena auf, die erforderlichen Gelder für eine Reparatur in die Hand zu nehmen. «Es droht eine Hallensperre durch die Handball-Liga und damit der Zusammenbruch unseres gesamten Projekts», betonte Gottas.