Eine Teilnahme an der Champions League isst für Trainer Marco Rose von Fußball-Bundesligist RB Leipzig keine Selbstverständlichkeit. Auch wenn die Sachsen in ihrer noch jungen Geschichte in sieben Jahren sechsmal die Königsklasse erreichten, ist das kein Selbstläufer. «Für viele ist es möglicherweise mittlerweile selbstverständlich, dass wir die Champions League erreichen. Aber den Zahn muss ich den Leuten leider ziehen. Es ist etwas Außergewöhnliches, etwas Besonderes, diesen Wettbewerb zu erreichen», sagte Rose am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
RB rangiert vor dem 28. Spieltag auf Platz fünf, hat drei Punkte Rückstand auf den die Königsklassen-Qualifikation bedeutenden vierten Platz. Ein Sieg ist daher im Breisgau für die Sachsen Pflicht.
Rose wies darauf hin, dass man sich zwar zu den Top-4 Mannschaften in der Bundesliga zähle, dass es aber jedes Jahr Teams gebe, die im Saisonverlauf außergewöhnlich performten. Rose nannte als Beispiele in der vergangenen Spielzeit den 1. FC Union Berlin und derzeit den VfB Stuttgart.