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Hermann gewinnt Skeleton-Weltcup

Tina Hermann aus Deutschland springt auf ihr Skeleton. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild
Tina Hermann aus Deutschland springt auf ihr Skeleton. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild

Tina Hermann hat den Skeleton-Weltcup in Altenberg gewonnen und damit ihren 15. Weltcup-Erfolg insgesamt eingefahren. Die 30-Jährige vom Königssee kam am Freitag mit zwei Laufbestzeiten in 1:56,23 Minuten zum Sieg. Sie verwies Susanne Kreher auf Platz zwei. Die Lokalmatadorin aus Oberbärenburg, die ihre erste Weltcup-Saison bestreitet, war 1,04 Sekunden langsamer als die Siegerin. Rang drei mit 1,22 Sekunden Rückstand ging an Kimberley Boss aus den Niederlanden. Die dritte deutsche Starterin, Jacqueline Lölling, wurde Sechste.

Bei den Männern mussten sich die beiden Deutschen Christopher Grotheer und Axel Jungk dem Briten Matt Weston beugen. Dem Sieger war ein fantastischer zweiter Lauf gelungen, mit dem er sich von Platz fünf noch ganz nach vorn schob. Der Olympiasieger Grotheer hatte 0,14 Sekunden Rückstand, der Olympia-Zweite Jungk eine halbe Sekunde. Felix Keisinger belegte Rang acht.

«Mit den Fehlern, die ich im zweiten Durchgang gemacht habe, kann man nicht gewinnen. Schon der erste Lauf war nicht ganz sauber», sagte Grotheer. Für die nächste Woche an gleicher Stelle stattfindende Europameisterschaft kündigte er noch ein paar Veränderungen am Material an.

«Altenberg gehört definitiv zu meinen Lieblingsbahnen. Hier macht es immer riesig Spaß», kommentierte Hermann ihren Erfolg. Auf der Bahn im Osterzgebirge, wo sie 2020 und 2021 Weltmeisterin geworden war, machen sich ihre Startprobleme nicht so gravierend bemerkbar. Vielmehr kommen die fahrerischen Fähigkeiten der Athletinnen zum Tragen.

Olympiasiegerin Hannah Neise war in Altenberg nicht dabei. Die 22-Jährige holte sich zur gleichen Zeit auf ihrer Heimbahn in Winterberg den Junioren-Weltmeistertitel und sorgte so dafür, dass bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz vier deutsche Skeleton-Frauen an den Start gehen können. Junioren-Weltmeister wurde der Berchtesgadener Cedric Renner, der sich damit auch das WM-Ticket holte.

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