Tina Hermann hat den Skeleton-Weltcup in Altenberg gewonnen und damit ihren 15. Weltcup-Erfolg insgesamt eingefahren. Die 30-Jährige vom Königssee kam am Freitag mit zwei Laufbestzeiten in 1:56,23 Minuten zum Sieg. Sie verwies Susanne Kreher auf Platz zwei. Die Lokalmatadorin aus Oberbärenburg, die ihre erste Weltcup-Saison bestreitet, war 1,04 Sekunden langsamer als die Siegerin. Rang drei mit 1,22 Sekunden Rückstand ging an Kimberley Boss aus den Niederlanden. Die dritte deutsche Starterin, Jacqueline Lölling, wurde Sechste.
Bei den Männern mussten sich die beiden Deutschen Christopher Grotheer und Axel Jungk dem Briten Matt Weston beugen. Dem Sieger war ein fantastischer zweiter Lauf gelungen, mit dem er sich von Platz fünf noch ganz nach vorn schob. Der Olympiasieger Grotheer hatte 0,14 Sekunden Rückstand, der Olympia-Zweite Jungk eine halbe Sekunde. Felix Keisinger belegte Rang acht.
«Mit den Fehlern, die ich im zweiten Durchgang gemacht habe, kann man nicht gewinnen. Schon der erste Lauf war nicht ganz sauber», sagte Grotheer. Für die nächste Woche an gleicher Stelle stattfindende Europameisterschaft kündigte er noch ein paar Veränderungen am Material an.