Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Sport

Siegtor 18 Sekunden vor Schluss für Thüringer HC

Siegtor 18 Sekunden vor Schluss für Thüringer HC
Johanna Reichert und die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer HC mühten sich in der European League zu einem knappen Sieg in Elche. / Foto: Marijan Murat/dpa
Von: DieSachsen News
In Elche können die Thüringer Bundesliga-Handballerinnen nicht an ihre jüngsten Glanzvorstellungen anknüpfen. Sie finden in einer spannenden Schlussphase aber einen Weg zum Sieg.

Die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer HC haben in der Gruppenphase der European League im zweiten Spiel den zweiten Sieg geschafft. Das Team von Trainer Herbert Müller setzte sich am Samstagabend vor 612 Zuschauern hauchdünn mit 28:27 (15:11) beim spanischen Erstligisten Atticgo BM Elche durch. 

Das Siegtor für den THC erzielte Linksaußen Anna Szabo 18 Sekunden vor Schluss. Als beste Werferin zeichnete sich einmal mehr Johanna Reichert aus. Die österreichische Nationalspielerin traf zehnmal. 

Eine Woche nach dem furiosen 43:35-Auftaktsieg gegen Larvik HK taten sich die Thüringerinnen im Südosten Spaniens von Beginn an sehr schwer. Gegen die offensive Abwehr der Gastgeberinnen leistete sich der Bundesliga-Dritte im Angriff ungewohnt viele Fehler und hatte auch in der Abwehr Probleme mit den dynamischen Rückraumspielerinnen des Außenseiters. 

Nach 17 Minuten lag der THC mit 7:8 zurück. In der Folge fand Torhüterin Christina Lövgren Hallberg immer besser ins Spiel und verhalf den Gästen mit ihren Paraden zu mehr Stabilität. Bis zur Pause erarbeiteten sich Reichert und Co. einen Vier-Tore-Vorsprung. 

Mehr aus dieser Kategorie

Hallberg hält den Sieg fest

In der zweiten Halbzeit schraubten die Spanierinnen Tempo und Intensität deutlich nach oben und brachten den THC damit zunächst völlig aus dem Konzept. Bis zur 41. Minute wandelten sie den Pausenrückstand in eine 18:17-Führung um. 

Danach fing sich der Favorit wieder, allerdings hielten auch die Gastgeberinnen ihr Niveau konstant hoch. So entwickelte sich in der Schlussphase ein Krimi. Bei den Thüringerinnen wurde Spielgestalterin Natsuki Aizawa immer stärker. Nach ihrem Pass traf Szabo zum 28:27, auf der Gegenseite hielt Lövgren Hallberg den letzten Wurf der herausragenden Kelly de Abreu Rosa und sicherte dem THC damit einen glücklichen Erfolg.

Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sachsen News
Artikel von

Sachsen News

Sachsen News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media