RB Leipzig hat den europaweit umworbenen Xavi Simons überraschend fest verpflichtet und zum teuersten Zugang der Club-Geschichte gemacht. Der bisher von Paris Saint-Germain ausgeliehene niederländische Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Nach dpa-Informationen beträgt die Basis-Ablöse 50 Millionen Euro.
«Ich habe immer betont, dass ich mich in Leipzig sehr wohlfühle und fühle mich durch die große Wertschätzung, die ich im Club erfahre, geehrt. In den kommenden Wochen und Monaten kann ich alles mit klarem Kopf unseren gemeinsamen Zielen unterordnen», sagte Simons. Ein Ziel ist das erneute Erreichen der Champions League. Misslingt dies, könnte Simons bereits im Sommer verkauft werden.
Die Möglichkeit zu einer festen Verpflichtung von Simons ergab sich für Leipzig kurzfristig. Die Sachsen investierten nie zuvor so viel Geld in einen Neuzugang, bisher war der gut 40 Millionen Euro schwere Transfer von Loïs Openda die höchste Ausgabe. «Wir haben lange an einer Möglichkeit gearbeitet, diesen sportlich und wirtschaftlich sehr guten Transfer zu realisieren. In den vergangenen Tagen ging dann plötzlich eine Tür auf, und diese Chance konnten wir nutzen. Unsere Budget- und Transferleitplanken haben Bestand», sagte Sportchef Marcel Schäfer.