Im besten Fall ist das letzte Gruppenspiel der Europa League für RB Leipzig mehr als nur ein Stimmungsaufheller. Bei einem Sieg daheim an diesem Donnerstag (21.00 Uhr/RTL Nitro) gegen den punktlosen Tabellenletzten Rosenborg Trondheim und Schützenhilfe vom einstigen Schwesterclub aus Salzburg könnte der ambitionierte Bundesligist sogar noch in der Europa League überwintern.
Dafür muss die zuletzt in Freiburg (0:3) desolat auftretende Mannschaft von Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick aber eine Reaktion zeigen, sonst könnte die Stimmung vor dem Jahresendspurt in der Bundesliga weiter leiden. Denn der Fokus liegt auf dem Erreichen der Champions League im kommenden Sommer.
Innerhalb von sieben Tagen absolviert RB drei Bundesliga-Spiele, zwei daheim gegen den 1. FSV Mainz 05 und Werder Bremen, dazwischen die Auswärtsbegegnung beim Tabellen-Nachbarn FC Bayern München. Nach der Schlappe in Freiburg meinte Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer vielsagend: «Wir müssen das Spiel analysieren und es am nächsten Sonntag besser machen.» Kein Wort über das Endspiel gegen Trondheim.