Die Trommeln verstummten auch nach dem Abpfiff nicht. Trotz der 25:31-Niederlage der Handballerinnen des Thüringer HC gegen Ikast Handbold am Samstag in der European League feierte der rote Fanblock seine Mannschaft minutenlang weiter und honorierte damit die bisherige Saisonleistung. «Klar bin ich enttäuscht, aber hier dabei zu sein, ist eine Ehre. Es war definitiv ein Erfolg für uns, in das Final Four zu kommen», sagte Nationalspielerin Annika Lott nach Abpfiff des Halbfinals in Graz. Am Ende reichte es auch nicht zu Platz drei. Im kleinen Finale unterlag der THC gegen BVB Dortmund mit 23:28 (10:12) und wurde Vierter. Mit sieben Treffern war Lott beste THC-Werferin.
Zu Beginn der Spielzeit habe sie nicht damit gerechnet, dass ihr Team diesen Weg gehen würde. Doch obwohl der Kader auf einigen Positionen neu aufgestellt wurde und der Club bereits in der Qualifikationsrunde in den Wettkampf einsteigen musste, reichte es am Ende für das Finalwochenende. «Deswegen bin ich mega stolz auf die Mannschaft und auf das, was wir diese Saison geleistet haben», sagte Lott.