Nach dem Aus der Null-Punkte-Leipziger in der Champions-League wollte Geschäftsführer Marcel Schäfer noch so gar nicht an die anstehende Bundesliga-Aufgabe denken. Zu tief saßen Frust und Enttäuschung, das Weiterkommen in der europäischen Meisterklasse ist unmöglich. Neben sportlichem Ruhm auf internationaler Bühne wird es auch nichts mit weiteren finanziellen Einnahmen. Doch ein Problem ist noch akuter.
Auch noch Sorgen um Haidara
«Wenn wir über eine Ursache reden müssen, dann: 'Warum haben wir so viele Verletzte», betonte Schäfer. «Die Anzahl ist doch eher sehr groß. Wir müssen dem mit Sicherheit nachgehen.»
Zweifel an der Größe des Kaders wollte er nicht zulassen. «Natürlich sind wir sehr selbstkritisch», sagte er: «Aber ich sehe kein strukturelles Problem.» Wenn man zum Beispiel 35 Spieler habe, «dann muss ich sagen: Viel Spaß jedes Wochenende, wenn man 12 bis 15 Spielern sagen muss, du bist leider nicht im Kader». In Leipzig sind es aber eher gerade mal 12 bis 15 Spieler, die voll fit sind.