Frustration und Verärgerung beherrschten nach dem Hinrundenabschluss mit der 2:3-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf die Gefühlslage bei Zweitligist 1. FC Magdeburg. Zum zweiten Mal innerhalb von elf Tagen hatten die Elbestädter gegen die Fortuna eine Führung verspielt und standen am Ende mit leeren Händen da. Wie im Pokal, als die Gäste das Spiel in der Nachspielzeit drehten, half der FCM mit massiven eigenen Fehlern kräftig mit. Dabei hatte der FCM durch Herbert Bockhorn (17.) und Xavier Amaechi (37.) bereits mit 2:0 geführt.
«Das ist eine Situation, die uns öfter in der Saison getroffen hat: Dass wir grundsätzlich sehr konstant spielen, aber zwei Sachen nicht gut machen - unsere eigene Torchancenverwertung, um die Spiele klarer zu machen, und es dann konsequent wegzuverteidigen», schlug Trainer Christian Titz den Bogen von der Niederlage zur gesamten Hinrunde. «Wir dürfen aber nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern werden ab Januar weiter an den Dingen arbeiten», ergänzte der 52-Jährige.